Stand 24.03.2020

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor völlig neue Herausforderungen, die wir, soweit es unsere berufliche Tätigkeit betrifft,
gemeinsam mit Ihnen bewältigen wollen und werden.

Wie lange die derzeit angeordneten Reglementierungen andauern, ob sie gelockert oder gar verschärft werden, wird die weitere Entwicklung zeigen. Wir stellen uns darauf ein, einen langen Atem haben zu müssen.

Sowohl das Erbringen von Rechtsdienstleistungen durch uns als auch deren Inanspruchnahme durch Sie bleiben weiterhin möglich – und ja auch notwendig.

Dies betrifft nicht nur die zunächst augenfälligsten Bereiche des kollektiven und des individuellen Arbeitsrechts, des Familienrechts, des Strafrechts und des Mietrechts. Auch Verkehrsunfälle müssen weiter abgewickelt werden. Testamente und Vorsorgevollmachten müssen besprochen und beurkundet werden. Grundstückskaufverträge und Grundstücksüberlassungsverträge müssen auch weiterhin abgeschlossen werden können. Kreditsicherheiten müssen bestellt, gesellschaftsrechtliche Vorgänge rechtlich begleitet und registermäßig umgesetzt werden. Manches ist heute noch dringlicher als zuvor.

Zugleich sind die Infektionsgefahren soweit es geht für Sie und für uns zu minimieren. 

Um Sie weiterhin optimal betreuen zu können, haben wir kontaktlose Zugänge zu unseren Kanzleiräumen geschaffen und einige Vorkehrungen getroffen, sodass die erforderlichen Sicherheitsabstände jederzeit gewahrt werden können.

Termine, die Ihre Präsenz in unseren Räumlichkeiten nicht zwingend voraussetzen, können telefonisch, gegebenenfalls in Telefonkonferenzen, durchgeführt werden. Für alle Präsenztermine haben wir uns in zwei Teams aufgeteilt, die in wöchentlichem Wechsel für Sie vor Ort sind. Dadurch wird zwar unsere Möglichkeit, Präsenztermine anzubieten, eingeschränkt, aber unsere Chance, Ihnen ohne Unterbrechung Leistungen vor Ort anbieten zu können, verdoppelt.

Bei Beurkundungen, die Ihre Präsenz vor Ort zwingend voraussetzen, sind wir darauf eingestellt, dass der Sicherheitsabstand gewahrt wird, wenn an den Urkunden verschiedene Parteien, z.B. Käufer und Verkäufer, beteiligt sind. Wenn Sie gleichwohl auf Ihre Anwesenheit verzichten möchten, besteht die Möglichkeit, dass Sie vor Ort vollmachtlos vertreten werden und die für Sie abgegebenen Erklärungen im Nachhinein genehmigen.

Auch für den Fall, dass Sie selbst infiziert sind oder Kontakt mit Infizierten hatten und deshalb an Urkundsterminen nicht teilnehmen sollten, gleichwohl aber Erklärungen von Ihnen persönlich vor dem Notar abgegeben werden müssen (wie z.B. bei der Errichtung von Testamenten) können wir Ihnen Möglichkeiten der wirksamen Mitwirkung anbieten. Bitte sprechen Sie in diesen Fällen unsere Mitarbeiter darauf an.